Die Walnussfruchtfliege als Beispiel für das Auftreten nicht-heimischer Fruchtfliegenarten

  Die Walnussfruchtfliege (Rhagoletis completa) zählt zu den wichtigsten tierischen Schaderregern an Nüssen. Diese ursprünglich aus Nordamerika stammende Fruchtfliegenart (Diptera: Tephritidae) wurde vor wenigen Jahrzehnten nach Europa eingeschleppt und 2008 erstmals auch in Österreich nachgewiesen, wo sie mittlerweile weit verbreitet auftritt. Die Walnussfruchtfliege bildet nur eine Generation pro Jahr und überwintert im Puppenstadium geschützt im Erdboden unter den Wirtspflanzen. Nach dem Schlupf der Adulten in den Sommermonaten erfolgt die Eiablage in die grüne Fruchtschale der Nüsse. Die daraus schlüpfenden gesellig lebenden Larven ernähren sich vom Fruchtfleisch und verlassen im letzten Larvenstadium die Früchte, um sich zur Verpuppung und Überwinterung in den Boden zu begeben.

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Erfahrungen mit der Bekämpfung von Ragweed in der Steiermark

Seit 1996 führt die Landwirtschaftskammer Steiermark Versuche zur Bekämpfung von Ambrosia artemisiifolia (Ragweed) durch. Zu Beginn lag der Schwerpunkt der Versuche bei der Bekämpfung in Mais. Es folgten Bekämpfungsversuche in vielen anderen Kulturen. Dabei zeigt sich, dass Neophyten in Mais generell sehr gut bekämpft werden können, während etwa in Ölkürbis und in Spezialkulturen eine chemische Bekämpfung nicht ausreichend durchführbar ist und die mechanische Bekämpfung an ihre Grenzen stößt.

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„The Missing Link“ im Green Deal

  Die EU-Kommission hat mit dem Green Deal und seinen Einzelstrategien ambitionierte Ziele für die Landwirtschaft formuliert. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll um 50 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig wird den Landwirten aufgetragen, Emissionen zu senken, die Biodiversität zu erhöhen und die Produktivität aufrechtzuerhalten. Das ist ein klarer Zielkonflikt des Green Deals – und es ist nicht der einzige. Die Frage steht im Raum: Wie können diese Ziele erreicht werden?

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Monitoring von Schnellkäfern

  Drahtwürmer sind gefürchtete Schädlinge. Sie kommen in allen Kulturen vor und verursachen Ertrags- und Qualitätsverluste. Mit dem kontinuierlichen Wegfall chemisch effektiver Pflanzenschutzmittel tritt der Schädling immer häufiger und völlig überraschend auf. Im Zuge der Ökologisierung des Pflanzenschutzes wird die Zulassung neuer chemisch-synthetischer Insektizide erschwert und andere Bekämpfungsstrategien sind gefragt. Ein Ansatz ist die Bodenbearbeitung während der Eiablage und kurz danach.

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